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Biografien

Der Regisseur

NILS GAUP

nils gaup

Nils Gaup, geboren 1955 in Kautokeino in Nordnorwegen, besuchte von 1974 bis 1978 die Staatliche Schauspielschule in Oslo.
1981 gehörte er zu den Initiatoren des Beaivvás Sámi Teáhter in Kautokeino, dem ersten Theater Norwegens mit Aufführungen in samischer Sprache. Nach einigen kleineren Rollen in verschiedenen norwegischen Filmproduktionen begann Gaup seine Karriere auf der anderen Seite der Kamera als Produktionsassistent bei Lasse Glomms Drama „Unter dem Nordlicht“ (1985). Nils Gaup, geboren 1955 in Kautokeino in Nordnorwegen, besuchte von 1974 bis 1978 die Staatliche Schauspielschule in Oslo. 1981 gehörte er zu den Initiatoren des Beaivvás Sámi Teáhter in Kautokeino, dem ersten Theater Norwegens mit Aufführungen in samischer Sprache.
Nach einigen kleineren Rollen in verschiedenen norwegischen Filmproduktionen begann Gaup seine Karriere auf der anderen Seite der Kamera als Produktionsassistent bei Lasse Glomms Drama „Unter dem Nordlicht“ (1985). Sein Regiedebüt gab er 1987 mit dem Historiendrama „Pathfinder“, das im Skandinavien des Jahres 1000 spielt. Der Film, zu dem er auch das Drehbuch schrieb, brachte ihm zahlreiche Preise ein, u. a. gewann Gaup für „Pathfinder“ den norwegischen Filmpreis Amanda. Außerdem war er für einen europäischen Filmpreis und für einen Oscar® als bester fremdsprachiger Film nominiert.
Zu seinen weiteren Regiearbeiten gehören der Abenteuerfilm „Gestrandet“ (1990), die  Thrillerkomödie „Ferien mit einer Leiche“ (1993), für die Gaup einen weiteren Amanda Award erhielt, der Actionfilm „Tashunga – Gnadenlose Verfolgung“ (1996) mit James Caan und Christopher Lambert und „Misery Harbour“ (1999). Für das norwegische Fernsehen drehte Gaup die Krimiserie „Nini“ (1998) und das TV-Movie „Deadline Torp“ (2005).

Vor DIE LEGENDE VOM WEIHNACHTSSTERN hatte Gaup zuletzt das Historiendrama „Kautokeino-opprøret“ („Der Aufstand von Kautokeino“, 2008) gedreht. Der Film, nach Gaups eigenem Drehbuch, erzählt die wahre Geschichte einer Rebellion der samischen Bewohner in Gaups Heimatdorf Mitte des 19. Jahrhunderts. „Kautokeino-opprøret“ gewann vier Amanda Awards, darunter für die Filmmusik von Mari Boine, und war für zwei weitere nominiert.

 
 

Die Schauspieler

VILDE MARIE ZEINER (SONJA)

vilde marie zeiner

Vilde Marie Zeiner wurde 1999 in Asker in der Nähe von Oslo geboren. Sie tanzt gern und verbringt gern Zeit mit ihren  Freunden. Nach verschiedenen Bühnenauftritten spielt sie in DIE LEGENDE VOM WEIHNACHTSSTERN ihre erste große Rolle in einem Kinofilm.

 

ANDERS BAASMO CHRISTIANSEN (KÖNIG)

anders baasmo christiansen

Anders Baasmo Christiansen, geboren 1976 im norwegischen Hamar, gehört zu den bekanntesten Kino- und Fernsehdarstellern Norwegens. Er spielte zuletzt in den zwei erfolgreichsten norwegischen Filmen Hauptrollen: in DIE LEGENDE VOM WEIHNACHTSSTERN und in „Kon-Tiki“ (2012). Zu seinen wichtigsten Fernsehrollen der letzten Zeit gehören seine Parts in der Comedyserie „Dag“, die von einem zynischen Paartherapeuten handelt und seit 2010 mit großem Erfolg läuft, im Historien-Mehrteiler „Arn“ (2010) und die Hauptrolle in der Familien-Dramaserie „Koselig med peis“ („Gemütlich am Kamin“, 2010).
Christiansen studierte von 1997 bis 2000 an der Teaterhøgskolen in Oslo Schauspiel. Nach seinem Abschluss ging er ans Trøndelag Teater, wo er u. a. in Tschechows „Der Kirschgarten“, Ibsens „Peer Gynt“ und als Mozart in Peter Shaffers „Amadeus“ zu sehen war. „Amadeus“ erhielt 2001 den wichtigsten Theaterpreis Norwegens, den Heddaprisen, als bestes Stück.

Seit 2002 spielt Christiansen am Norske Teatret und auf weiteren Bühnen. 2008 wurde er noch einmal mit dem Heddaprisen ausgezeichnet – diesmal für seine Hauptrolle als Hamlet am Riksteatret. Neben zahlreichen Kurzfilmen spielte Christiansen weitere Kinorollen u. a. in Eva Dahrs „Mars & Venus“ (2007), „Arn: Riket vid vägens slut“ (2008), in Rune Denstad Langlos „Nord“ (2009), in Gunnar Vikenes Drama „Vegas“ (2009), in Hans Petter Molands „Ein Mann von Welt“ (2010) mit Stellan Skarsgård und in Joachim Rønnings und Espen Sandbergs Oscar®-nominiertem Abenteuerfilm „Kon-Tiki“ (2012). Jüngst war Christiansen in Rune Denstad Langlos Drama „Jag etter wind“ (2013) im Kino zu sehen. Zu seinen aktuellen Spielfilmprojekten gehören die Komödien „De tøffeste gutta“ („Die härtesten Jungs“) und „Kraftidioten“ mit Stellan Skarsgård und Bruno Ganz in weiteren Rollen.

 

AGNES KITTELSEN (HEXE)

agnes kittelsn

Agnes Kittelsen, geboren 1980 in Kristiansand, studierte Schauspiel an der norwegischen Theaterakademie und erwarb dort 2003 ihren Abschluss.
Zuletzt spielte sie in Joachim Rønnings und Espen Sandbergs Publikumserfolg „Kon-Tiki“ (2012) und in der populären TV-Comedyserie „Dag“ (2010-13). Ihr Talent als  Komödiantin hatte Kittelsen bereits 2005 in der Comedyserie „Brødrene Dal og mysteriet med Karl XIIs gamasjer“, der bislang letzten Staffel der „Gebrüder Dal“-Serie des  norwegischen Comedy-Trios Trond Krikvaag, Knut Lystad und Lars Mjøen, unter Beweis gestellt.
Im Kino konnte man Kittelsen u. a. in Joachim Rønnings und Espen Sandbergs Drama „Max Manus“ (2008), in der Stieg-Larsson-Verfilmung „Vergebung“ (2009) und in Anne Sewitskys „Happy Happy“ (2010) sehen.
Aktuell gehört Kittelsen zum Ensemble der Fernsehserie „Halvbroren“ („Der Halbbruder“, 2013).

Comedy-Trios Trond Krikvaag, Knut Lystad und Lars Mjøen, unter Beweis gestellt.
Im Kino konnte man Kittelsen u. a. in Joachim Rønnings und Espen Sandbergs Drama „Max Manus“ (2008), in der Stieg-Larsson-Verfilmung „Vergebung“ (2009) und in Anne Sewitskys „Happy Happy“ (2010) sehen. Aktuell gehört Kittelsen zum Ensemble der Fernsehserie „Halvbroren“ („Der Halbbruder“, 2013).

 

STIG-WERNER MOE (GRAF)

stig werner moe

Stig-Werner Moe wurde 1967 im norwegischen Sarpsborg geboren.
Moe, der an der Staatlichen Theaterakademie in Oslo Schauspiel studierte, hat sich vor allem als Bühnendarsteller einen Namen gemacht. Er trat an allen größeren Theatern Norwegens auf, darunter dem Oslo Nye Teater, dem Centralteatret, dem Riksteatret, dem Teater Ibsen, an der Nationale Scene und am Hedmarkteater.
Neben Stücken für ein erwachsenes Publikum wie etwa Christopher Isherwoods „Cabaret“, in dem er am Nye Teater zu sehen war, ist Moe auch immer wieder in  Inszenierungen für Kinder und Jugendliche aufgetreten,Moe auch immer wieder in Inszenierungen für Kinder und Jugendliche aufgetreten, darunter in „Sophiechen und der Riese“ von Roald Dahl, „Robin Hood“, „Karius und Baktus“,  „Rotkäppchen und der Wolf“ und in „Winnie Puuh“.
Moe gehört zu den Machern des Barnas Teater in Oslo, einem Mitmachtheater mit Schauspielschule für Kinder, an dem Moe auch eigens geschriebene Stücke inszeniert und spielt, wie etwa „Sarah Salami Piratskole“ („Sarah Salamis Piratenschule“).
Zu seinen Kinofilmen der jüngsten Zeit gehört neben DIE LEGENDE VOM WEIHNACHTSSTERN außerdem noch „Magic Silver 2 – Die Jagd nach dem magischen Horn“ (2011) von Arne Lindtner Næss.

 

EILIF HELLUM NORAKER (MOSE)

elif hellum noraker

Eilif Hellum Noraker wurde 2000 in Skrautvål in Mittlelnorwegen geboren. Er lebt in Oslo, wo er auch zur Schule geht. Neben Werbefilmen und verschiedenen Bühnenauftritten hat er bereits einiges an Filmerfahrung gesammelt.
In Joachim Rønnings und Espen Sandbergs Oscar®-nominiertem Abenteuerfilm „Kon-Tiki“ (2012) spielte er Thor jr., den Sohn von Thor Heyerdahl. Aktuell dreht Noraker die
Kino-Verfilmung von Jo Nesbøs Kinderbuch „Doktor Proktors Pupspulver“.

 

KNUT WALLE (WEIHNACHTSMANN)

knut walle

Knut Walle, geboren 1949, ist vor allem als Theaterschauspieler bekannt. Von 1968 bis 1972 besuchte er die Staatliche Theaterakademie in Oslo und war anschließend an allen bedeutenden Bühnen Norwegens zu sehen, darunter dem Nationalteatret und dem Nye Teater. Dabei spielte er eine enorme Bandbreite an komischen und  dramatischen Rollen – von Peer Gynt über Puck in Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ bis hin zu Willy Wonka in „Charlie und die Schokoladenfabrik“. Mehrere Jahre lang war Walle außerdem künstlerischer Leiter des 1981 gegründeten Beaivvás Sámi Teáhter in Kautekeino, der ersten Bühne Norwegens für Aufführungen in samischer Sprache.

Mit Regisseur Nils Gaup, einem der Initiatoren des Beaivvás Sámi Teáhter, verbindet Knut Walle eine langjährige Zusammenarbeit: Er spielte bereits in dessen Erstlingsfilm „Pathfinder“ (1987), in „Gestrandet“ (1990) und zuletzt in „Kautokeino-opprøret“ („Der Aufstand von Kautokeino“, 2008).
Seit 2001 betreibt Walle das Ein-Mann-Theater Udhavn Teater in der Nähe von Kristiansand in einer ehemaligen Dorfschule. Im Juni 2013 startete Walles Theater für  Monologe und Einpersonenstücke in seine 13. Spielzeit, die er mit „Pider Ro’s historier“ nach einem Roman des norwegischen Schriftstellers Gabriel Scott eröffnete.
In den letzten Jahren war Walle außerdem wieder verstärkt im Kino zu sehen, u. a. im Horrorthriller „Detour“ (2009), im Kriegsdrama „Svik“ (2009) und in den Fantasyfilmen „Das Geheimnis des magischen Silbers“ (2009) und in „Magic Silver 2 – Die Jagd nach dem magischen Horn“ (2011).
Walle gehörte bereits 1976 in der ersten Verfilmung von DIE LEGENDE VOM WEIHNACHTSSTERN zum Ensemble. Damals spielte er die Rolle des Schlossdieners Ole.

 

JAKOB OFTEBRO (OLE)

jakob oftebro

Jakob Oftebro, geboren 1986 in Oslo, studierte Schauspiel in Oslo und Kopenhagen. Dem norwegischen Fernsehpublikum ist er vor allem durch die TV-Krimiserie „Hvaler“  (2010), durch Gastrollen in den Serien „Dag“ (2011) und „Heartless“ (2012) sowie aus dem Mehrteiler „Erobreren“ (2012) bekannt. Zu seinen Kinofilmen gehören Petter Næss’ Drama „Bare Bea“ (2004), Joachim Rønnings und Espen Sandbergs Drama „Max Manus“ (2008), „Varg Veum – Svarte får“ (2011), Joachim Rønnings und Espen Sandbergs Oscar®-nominierter Abenteuerfilm „Kon-Tiki“ (2012) und jüngst die Knut-Hamsun-Verfilmung „Victoria“ (2013). Außerdem spielte Oftebro die Hauptrolle in Per Hanefjords „Tyskungen“ (2013), der Verfilmung von Camilla Läckbergs Bestseller „Engel aus Eis“.
Zu seinen aktuellen Projekten zählen das TV- Kriegsdrama „1864“ und Hans Petter Molands Komödie „Kraftidioten“ mit Stellan Skarsgård und Bruno Ganz.